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Zytostatika

02 | weitere Hinweise

Anforderungen an die Sicherheitswerkbänke

Sicherheitswerkbänke oder gleichwertige Einrichtungen dürfen nur in abgetrennten, deutlich gekennzeichneten Arbeitsräumen aufgestellt werden. Sie müssen nach Herstellerangaben sachgerecht aufgestellt und betrieben werden und vor Erstinbetriebnahme, nach Änderung des Aufstellungsortes und nach Veränderungen des Raumes durch fachkundige Personen überprüft werden. Sicherheitswerkbänke sind regelmäßig zu warten und zu überprüfen. Die Sicherheitswerkbank muss eine Fortluftführung nach außen haben, es sei denn, es ist sichergestellt, dass die rückgeführte Luft unter Anwendung eines anerkannten Verfahrens zurückgeführt wird, dass gewährleistet, dass die rückgeführte Luft ausreichend von den CMR Stoffen befreit wird (Ziff. 5.2.3, TRGS 525).

Die Sicherheitswerkbänke und Isolatoren stellen ein geschlossenes System dar, dass keine gefährlichen Stoffe an die Umgebung abgeben soll. Allerdings kann auch hierbei ein minimaler Austausch nicht vollständig ausgeschlossen werden. In der Sicherheitswerkbank ist darauf zu achten, dass die Strömungsverhältnisse nicht beeinträchtigt werden, z.B. durch ungewolltes Bedecken der Lüftungsschlitze. Schnelle Bewegungen können die laminare Luftströmung negativ beeinträchtigen. Infusionssysteme sind mit wirkstofffreien Trägerlösungen zu befüllen und zu entlüften (Ziffer 5.2.2 TRGS 525). Durch organisatorische oder bauliche Maßnahmen ist sicherzustellen, dass die Funktion der Werkbank z. B. beim Öffnen der Tür des Arbeitsraums nicht beeinträchtigt wird. Unbefugten ist der Zutritt zu diesen Räumen zu untersagen.