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Patientenaufnahme

01 | Informationen

In der Regel verfügen Notfall-Ambulanzen über einen eigenen Empfangsbereich, in dem sich selbst einliefernde Patientinnen und Patienten und Angehörige empfangen und registriert sowie mit Informationen versorgt werden. Häufig liegt dieser Empfang in der Nähe des Wartebereiches für Patientinnen und Patienten.

An den Arbeitsplätzen im Empfangsbereich wird überwiegend verwaltungsnah gearbeitet (Eingabetätigkeiten am Bildschirmarbeitsplatz, Dokumentation). Eine Hauptaufgabe besteht in Kommunikations- und Abstimmungsprozessen mit Patientinnen und Patienten, Angehörigen, dem medizinischen Personal der Notaufnahme und den Fachabteilungen des Hauses.

Bei der Gestaltung des Aufnahmebereiches sollten folgende Sachverhalte berücksichtigt werden:  

Bildschirmarbeitsplätze: Für Eingabe- und Dokumentationsarbeiten sollten im Aufnahmebereich ein bzw. mehrere geeignete Bildschirmarbeitsplätze mit ausreichend großer Arbeitsfläche zur Verfügung stehen. Da im Schichtdienst von wechselnden Personen gearbeitet wird, ist eine unkomplizierte Höhenverstellung vorteilhaft, mindestens aber eine Fußstütze für kleinere Beschäftigte. Wird eine Empfangstheke verwendet, sollten Arbeitstiefe und Beinraum ausreichend für eine entspannte Arbeitshaltung am Bildschirmarbeitsplatz sein.
Hinweise zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen finden Sie in der DGUV Information 215-410 (bisher: BGI 650). [590]

Kommunikation und Informationsfluss: Das Personal der Aufnahme regelt sowohl die Kommunikation mit Besucherinnen und Besuchern/Patientinnen und Patienten/Angehörigen wie auch mit dem medizinischen Personal. Für eine reibungsfreie und effektive Zusammenarbeit dürfen die Wege zwischen Aufnahmebereich und den Versorgungsräumen nicht zu weit sein. Andererseits muss sichergestellt sein, dass im Aufnahmebereich Patientengespräche und Telefonate einigermaßen störungsarm abgewickelt werden können. Dazu ist ein entsprechendes Raumangebot im Aufnahmebereich erforderlich, das eine ausreichende Separierung der einzelnen Arbeits- und Kommunikationsbereiche ermöglicht, sowie ggf. eine angepasste raumakustische Gestaltung (z. B. Schallschutzelemente).