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Raumgestaltung  

Isolierbereich

01 | Informationen

Zur Aufnahme infektiöser Patientinnen und Patienten ist es sinnvoll, in der Notfall-Ambulanz einen Isolierbereich einzuplanen. Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf eine oder mit einer bereits diagnostizierten übertragbaren Krankheit (z. B. Darminfektionen, Windpocken, Tuberkulose) sollten schnellstmöglich isoliert werden. So lässt sich die Ausbreitung der übertragbaren Krankheit am besten verhindern.

Es sollte sich hierbei um einen Behandlungsraum mit ca. 20 m² Raumgröße und einer abgeschlossenen Schleuse von ca. 4 m² handeln. In der Schleuse ist zudem eine Fäkalspüle (ca. 1,5 m²) oder eine Kombination aus WC und Fäkalspüle (ca. 4 m²) vorzuhalten. Es muss ausreichend Platz für die Arbeitsabläufe der Beschäftigten eingeplant werden. So werden insgesamt 25 bis 30 m² als Raumgröße empfohlen.

Erforderliche Handwaschplätze sind mit Armaturen auszustatten, die ohne Handberührung bedienbar sind.

Abwurfmöglichkeiten für Schmutzwäsche und Müll sollten vorhanden sein.

Im Behandlungsraum sind ausreichend Lagermöglichkeiten (z. B. Schränke) zur hygienischen Lagerung von Schutzkleidung vorzusehen.

Der Raum muss gut feucht zu reinigen und zu desinfizieren sein. Daher müssen Fußböden und Wände flüssigkeitsdicht und möglichst fugenlos sowie beständig gegen Desinfektionsmittel gestaltet sein.  Für alle weiteren Oberflächen z. B. von Schränken und Tischen gilt dies ebenfalls.

Isolierbereiche sollten möglichst über separaten Zugang von außen verfügen. So können „angekündigte“ infektiöse Patientinnen und Patienten direkt dorthin geleitet werden.