V

Arbeitsschutzorganisation  

Organisation und Durchführung der Gefährdungsbeurteilung

02 | weitere Hinweise

Dokumentation

Nach dem Arbeitsschutzgesetz muss die Gefährdungsbeurteilung grundsätzlich schriftlich dokumentiert werden. Betriebe mit mehr als zehn Beschäftigten dokumentieren das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung, die festgelegten Maßnahmen des Arbeitsschutzes und das Ergebnis ihrer Wirksamkeitskontrolle schriftlich. Bei gleichartiger Gefährdungssituation reicht es, die Angaben zusammenzufassen.

Eine gut strukturierte Gefährdungsbeurteilung ist so aufgebaut, dass die schriftlichen Ergebnisse, die sich aus der Planung und Durchführung der Gefährdungsbeurteilung ergeben, gleichzeitig als Dokumentation dienen. Es entsteht somit kein zusätzlicher Aufwand.

Neben der Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen bietet eine sorgfältige Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung zahlreiche Vorteile für den Unternehmer und die Führungskräfte.

  • Das zusammengetragene Arbeitsplatz- und Arbeitsschutzwissen bleibt dem Unternehmen langfristig erhalten.
  • Einmal dokumentiertes Wissen lässt sich mit geringem Aufwand aktualisieren.