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Planung und Beschaffung - Arbeitsmittel und PSA

01 | Informationen

Die Grundlage zur Beschaffung von Arbeitsmitteln und persönlicher Schutzausrüstung ist das Ergebnis einer arbeitsplatz- und tätigkeitsbezogenen Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz, die das Unternehmen zu erstellen und zu dokumentieren hat.

Nach den §§ 3 und 6 des Arbeitssicherheitsgesetzes haben die Betriebsärzte und die Fachkräfte für Arbeitssicherheit u. a. die Aufgabe, den Arbeitgeber und die sonst für den Arbeitsschutz und die Unfallverhütung verantwortlichen Personen bei der Beschaffung von technischen Arbeitsmitteln sowie bei der Auswahl und Erprobung von geeigneter persönlicher Schutzausrüstung zu beraten.

Hierbei ist stets das TOP-Prinzip zu beachten. Hiernach sind Gesundheitsgefahren, soweit möglich, durch technische Schutzmaßnahmen zu beseitigen oder zu minimieren. Verbleibende Restgefahren müssen zuerst durch organisatorische und anschließend durch persönliche Schutzmaßnahmen beseitigt werden.

Durch Verfahrensanweisungen oder durch Betriebsvereinbarungen sollte festgehalten werden, dass bei der Beschaffung von Arbeitsmitteln und geeigneter persönlicher Schutzausrüstung die Anforderungen an Sicherheit und Gesundheitsschutz berücksichtigt werden.