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Mobbing

02 | weitere Hinweise

Handlungsmöglichkeiten für die Organisation
  • Mitarbeiter und Führungskräfte systematisch für Mobbingprozesse sensibilisieren:
    Beispiel: aktive Aufklärung im Rahmen von Betriebsveranstaltungen, internen Veröffentlichungen oder Aushängen, im Intranet oder in Form von speziellen Mobbingaktionen (z. B. Einladung eines Referenten zum Thema)
  • Kontaktstelle für Betroffene im Betrieb einrichten:
    z. B. durch die Bestellung eines Mobbing- oder Konfliktbeauftragten oder sozialen Ansprechpartners im Betrieb
  • Konfliktlösekompetenzen vermitteln und fördern:
    z. B. durch Kommunikationstrainings oder Anti-Stress-Programme
  • Mitarbeitergespräche einführen:
    Regelmäßige Gespräche zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern fördern die frühzeitige Aufdeckung von möglichen Konflikten
  • Mitarbeiter-Befragungen zum Thema Mobbing durchführen:
    Es sollte allerdings nicht bei der Befragung bleiben, sondern es muss gewährleistet sein, dass anschließend auch Hilfestellungen zur Konfliktlösung vorhanden sind (z. B. Gesprächsangebote, Möglichkeit zur externen Beratung).
  • Qualitäts- und Gesundheitszirkel einrichten:
    Die Durchführung solcher gesundheitsfördernder Maßnahmen wirken sich positiv auf das Betriebsklima aus.
  • Im Rahmen von Teamentwicklungsmaßnahmen eine offene Streit- und Kommunikationskultur etablieren
  • Schlichtungsmodelle einführen und ein Beschwerdewesen einrichten
  • Eine Betriebsvereinbarung gegen Mobbing installieren
  • Adressen von Anlaufstellen zur Mobbingberatung weitergeben