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Mobbing

02 | weitere Hinweise

Handlungsmöglichkeiten für Betroffene
  • Situation analysieren
    Bei Verdacht auf Mobbing sollte zuerst die Situation genau beobachtet und analysiert werden.
  • Mobbing-Tagebuch führen
    Konkrete schriftliche Einträge können ggf. später als Grundlage für Gespräche dienen und verdeutlichen, ob es sich tatsächlich um Mobbing handelt.
  • Selbstbild reflektieren
    Ein Verstoß gegen ungeschriebene Gesetze oder Missachtung von Gruppennormen kann zu Ausgrenzung und Ablehnung führen. Auch ein unsicheres oder zu ehrgeiziges Auftreten kann bei den Kollegen auf Widerstand stoßen.
  • Das Gespräch mit dem Mobber suchen
    Schwelende Konflikte sollten am besten aktiv und lösungsorientiert angegangen werden. Die Frage nach dem „Warum“ ist meistens wenig hilfreich. Besser ist die Frage nach sinnvollen Lösungen und Veränderungen für die Zukunft.
  • Personalverantwortliche und Betriebsrat aufsuchen
    Zu diesen Gesprächen sollte unbedingt das Mobbing-Tagebuch hinzugezogen werden. Ohne Grundlage ist Mobbing schwer zu belegen.
  • Beratungsstellen kontaktieren
    Beratung und Hilfe von unabhängigen Stellen geben Sicherheit und soziale Unterstützung.
  • Rechtsbeistand aufsuchen
    Wenn alle eigenen Versuche, die Situation zu ändern, scheitern, kann ein Anwalt für Arbeitsrecht juristische Wege einleiten.