Ärztinnen, Ärzte und Hebammen sind bei der Tätigkeit in der Geburtshilfe einer Reihe von potenziellen Infektionsgefahren ausgesetzt, da sie häufig Kontakt mit Körperflüssigkeiten wie Blut oder Fruchtwasser haben. Neben der verletzungsbedingten Übertragung blutübertragbarer Erreger beim Einsatz spitzer und scharfer Instrumente (hauptsächlich HBV, HCV, HIV) kann es zu Spritzern blutigen Fruchtwassers ins Auge oder einer Kontaktinfektion durch Erreger im Stuhl (Hepatitis A), Urin bzw. Kontakt zu Sekreten wie Speichel oder Genitalsekret (Zytomegalievirus) kommen.
Hier sind die Themen zu Infektionsrisiken in allen Phasen der Geburt: