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Türen

01 | Informationen

Dieser Artikel fasst wesentliche Anforderungen an Türen für das Patientenzimmer kurz zusammen. Weitergehende Informationen zum Thema Türen und Tore finden Sie im Planungsbüro.

Türen müssen deutlich zu erkennen, sicher zu passieren, leicht zu öffnen und zu schließen sein. Türen müssen so eingebaut und angeordnet sein, dass vorbeilaufende Personen durch nach außen aufschlagende Türflügel nicht gefährdet werden.

Diese Gefährdung besteht in erster Linie bei Türen an der Längsseite von Fluren, weniger bei Türen an Flurenden. Deshalb sollten die erstgenannten Türen so eingebaut sein, dass sie in die Räume zur nahe gelegenen Wand hin aufschlagen.

Die Gefährdung kann auch vermieden werden, wenn die Türen zurückversetzt in Nischen angeordnet sind und die nach außen aufschlagenden Türflügel nicht in den Fluchtweg hineinragen. Diese Lösung bietet den Vorteil, dass die Räume in einer Gefahrensituation schneller verlassen werden können, da die Türen in Fluchtrichtung aufschlagen.

Türen müssen so angeordnet werden, dass das Gegeneinanderschlagen von Türflügeln vermieden wird. Der Bereich hinter aufschlagenden Türen muss frei bleiben und darf nicht für Einrichtungsgegenstände genutzt werden. Die nutzbare Breite von 2,25 m bei allgemein zugänglichen Fluren, in denen Kranke liegend befördert werden, darf durch offen stehende Türen nicht eingeengt werden.

Zimmertüren, durch die Krankenbetten befördert wer­den, müssen mindestens eine lichte Breite von 1,25 m und eine lichte Höhe von 2,10 m haben. Weiterhin dürfen keine Schwellen vorhanden sein. Werden Schwerlastbetten eingesetzt, muss die Breite auf mindestens 1,40 m erweitert werden. Die Türen von Toiletten-, Dusch- und Umkleideräumen dürfen nicht nach innen schlagen.